Johannes Bauer



Als heranreifender Musiker ist man wohl spätestens mit dem Beginn des Musikstudiums damit konfrontiert, sich ein mögliches Berufsbild für seine Zukunft zurechtzurücken. Je nach Instrument reiht sich die pädagogische Schiene früh oder später in das Studium der meisten Musiker ein und etabliert sich zumindest als wichtiges finanzielles Polster. Die Entscheidung sich pädagogisch zu profilieren scheitert bei manchen Studenten aber mit der Angst künstlerisch Defizite einstecken zu müssen, wie weniger Zeit zum Üben zu haben. Wenn man aber ehrlich ist, gibt es wohl sehr wenige Musiker, die nicht in irgendeiner Weise später Musik weitervermitteln, sei es als berühmter Künstler in Form von Meisterkursen oder als Musikpädagoge privat und an einer Musikschule.

Das Studium IGP bietet eine professionelle Auseinandersetzung mit wichtigen pädagogischen Themen. Durch Seminare, Workshops und Gastvorträgen mit weit über die Grenzen bekannter Dozenten und Ärzte versucht dieser Studiengang diesem vielseitigen Thema Rechnung zu tragen. Es bereichert die Studenten mit wichtigen pädagogischen Kompetenzen, die inmitten von teils dürftig arbeitenden Pädagogen eine wichtige Qualifikation darstellen sollen um die Dimension unserer Musikpädagogik verstehen zu lernen, die allzu oft unterschätzt wird. Einer Pädagogik, die sich beschäftigt die Kunst zu vermitteln und für die Zukunft sicher zu stellen, die die ganze Menschheit versteht und verbindet. Abschließend bleibt mir als praktizierender Musiker zu sagen, dass mein Üben und Musizieren durch diesen Studiengang keineswegs eingeschränkt wurde sondern vielmehr eine neue künstlerische Reife erhielt mit der ich profilierter meinen Tätigkeiten nachgehen konnte.

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Meine künstlerische Laufbahn begann mit 9 Jahren als ich anfing klassische Gitarre und Violine zu spielen. Zunächst waren beide Instrumente für mich gleich wichtig. In den letzten Jahren etablierte sich die Gitarre für mich schließlich als Hauptinstrument. Bereits mit 10 Jahren gewann ich erste Preise. Mit  14 Jahren den Bundeswettbewerb“ Jugend musiziert“ Solowertung Gitarre in Weimar mit einem 1. Preis. Ich erhielt mehrere Stipendien unter anderem den Jugendförderpreis des Rotary-Clubs Kempten 2005 und ein Liebherr- Musikstipendium (Fam. Schwiegelshohn) und nahm an vielen Preisträgerkonzerten teil. Ich hatte Rundfunkauftritte z.B.  in Jena und München, in einem Interview mit Bayern 4 Klassik und trat im regionalen Fernsehen auf. Meine Konzerte führten mich mittlerweile durch ganz Deutschland und darüber hinaus. Mein Repertoire, das ich immer mehr ausweite bildet Schwerpunkte  v.a. in Kammermusik mit Violine, Gitarre und Flöte wie auch Sololiteratur in Klassik und Jazz mit Eigenkompositionen. 2007 begann ich das Jungstudium mit der Gitarre in der Frühförderklasse der Musikhochschule München. Im Oktober 2008 ging ich dann in das Grundstudium  an der Hochschule in München über wo ich mein pädagogisches Diplom abschließen werde und das Studium in Salzburg mit dem Bachelor of Arts am Mozarteum Salzburg.




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